Runak Sabbar ist Journalistin, Gründerin der BASAR Zeitung und Bildungsakteurin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Medien, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Mit Basar verfolgt sie das Ziel, Räume zu schaffen, in denen insbesondere junge Menschen Zugang zu Wissen, Netzwerken und Möglichkeiten zur Mitgestaltung erhalten.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass Entwicklung dort entsteht, wo Menschen Verantwortung übernehmen können – für ihre eigenen Ideen, ihre Wege und ihre Zukunft.
Diese Haltung ist eng mit ihrer eigenen Biografie verbunden. Runak Sabbar ist migriert und hat früh erfahren, wie sehr fehlende Netzwerke und strukturelle Zugänge Bildungs- und Lebenswege beeinflussen können. Nach ihrem Studium und der Arbeit als freie Journalistin wurde deutlich: Talent allein reicht nicht immer aus. Sichtbarkeit, Netzwerke und Zugänge sind entscheidend.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand die BASAR Zeitung.
BASAR begann als Printzeitung, entwickelte sich jedoch schnell zu mehr als einem klassischen Medium. Jede Ausgabe basierte auf konkreten Bildungs- und Beteiligungsprojekten, die gemeinsam mit jungen Menschen, Schulen, Partnern und Institutionen umgesetzt wurden.
BASAR war von Anfang an eine Plattform für:
Der Fokus lag insbesondere auf jungen Menschen, die keinen selbstverständlichen Zugang zu Netzwerken oder medialer Sichtbarkeit haben.
Mit der Zeit wuchs BASAR weiter. Neben der publizistischen Arbeit entstanden:
Dabei ging es nicht nur darum, Inhalte zu vermitteln, sondern junge Menschen aktiv einzubeziehen, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und ihnen echte Mitgestaltung zu ermöglichen.
Heute entwickelt Runak Sabbar gemeinsam mit Schulen, Förderpartnern und interdisziplinären Teams Instrumente und Projekte, die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eigene Ideen für ihren Schulalltag und ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.
Die Arbeit zeigt immer wieder, wie viel Potenzial vorhanden ist – und wie wichtig nachhaltige Strukturen sind, um dieses Potenzial zu stärken.

„Was alle Projekte verbindet, ist eine zentrale Erfahrung: Nichts, was wirklich Wirkung entfaltet, entsteht von allein. Es braucht Beharrlichkeit, Offenheit, Leidenschaft für die Sache – und Menschen, die bereit sind, Wissen zu teilen und Türen zu öffnen.
Diese Haltung prägt meine Bildungsarbeit, die journalistischen Projekte und Formate von BASAR bis heute.“